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Herbert Warnke gestorben

14. Februar 2018 – Der frühere Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) Herbert Warnke ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Von 1975 bis 1994 leitete Warnke die Geschicke des DVR. 

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf würdigt die Verdienste Warnkes: „Wir verneigen uns mit großem Respekt vor dem Lebenswerk eines Mannes, der sich leidenschaftlich für die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen eingesetzt hat. Mit seiner Fachkompetenz und klaren Haltung hatte er als Hauptgeschäftsführer großen Einfluss auf die Arbeit des DVR.“

In den 1980er Jahren war Warnke maßgeblich daran beteiligt, die Zielgruppenprogramme für Kinder und ältere Menschen im Straßenverkehr im Zusammenwirken mit dem Bundesverkehrsministerium zu etablieren. 

Parallel vertiefte er in dieser Zeit die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den gewerblichen Berufsgenossenschaften, die bis heute besteht. Die Kooperation mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ist nach wie vor ein wichtiger Anker der Präventionsarbeit des DVR. 

Warnke habe sich wahrlich um den DVR verdient gemacht: „Seine Leistungen rund um die deutsche Wiedervereinigung mit Gründung der Berliner DVR-Geschäftsstelle 1991 sowie seine Mitwirkung an der Gründung des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC) 1993 bleiben in besonderer Erinnerung. Die Ausrichtung der Verkehrssicherheitsarbeit auf die europäische Ebene war ihm ein großes Anliegen. Herr Warnke pflegte ein klares Wort und repräsentierte den DVR geradlinig und streitbar.“  

Der DVR wird seinem ehemaligen Hauptgeschäftsführer für seine hohen Verdienste in der Verkehrssicherheitsarbeit ein ehrendes Andenken bewahren.