Fußgänger: Erhöhtes Unfallrisiko durch Schnee und Eis

Hamburg, 3. Februar 2012 – Glatte Wege und Straßen führen zu einem erhöhten Unfallrisiko für Fußgänger, wie die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) mitteilt. Im Jahr 2010 wurden für die Monate Januar, Februar, März und Dezember rund viermal so viele Wege- und Dienstunfälle ohne Fahrzeugbeteiligung gemeldet wie in den übrigen Monaten.

Die BGW rät deshalb dazu, bei winterlicher Witterung mehr Zeit für Fußwege einzuplanen. Wer früher das Haus verlasse und ohne Eile unterwegs sei, laufe weniger Gefahr, besonders rutschige Stellen zu übersehen. Im Winter empfehlen sich zudem Halt gebende Schuhe mit breitflächiger, gut profilierter Sohle aus möglichst rutschhemmendem Material. Wer beruflich bedingt andere Schuhe benötigt, könnte diese separat mitnehmen und erst im Betrieb anziehen. Für den betrieblichen Winterdienst empfehlen die Experten gezielte Zusatzmaßnahmen in Form von Schmutzfangmatten oder Warnschildern.

Quelle: BGW

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